Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen: Auf diese 3 Punkte solltest du achten

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:4 min Lesezeit
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen: Auf diese 3 Punkte solltest du achten

Die psychische Gefährdungsbeurteilung für Belastungen am Arbeitsplatz ist für Arbeitgeber wichtig, um Abwesenheiten von Arbeitnehmern aufgrund von Burn-out oder anderen psychischen Erkrankungen zu vermeiden. Die Psychische-Belastung-Gefährdungsbeurteilung ist ein wichtiger Teil des Risikobewertungsprozesses, sagt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Dieser Prozess nennt alle möglichen Belastungen am Arbeitsplatz und schätzt ab, inwieweit sie als Ereignisfälle eintreten könnten. Schließlich geht es bei der Risikobewertung von psychischem Stress nicht darum, die Mitarbeiter nach den intimsten Informationen über ihre psychische Gesundheit zu befragen (was nicht einmal rechtlich möglich ist), sondern darum, Maßnahmen zu entwickeln, um potenzielle psychische Stressfaktoren zu reduzieren.

Wichtig: Du kannst keinen hundertprozentigen Schutz vor psychischen Erkrankungen bieten. Dafür sind sie zu vielschichtig und kompliziert. Du kannst deinen Mitarbeitern jedoch ein Umfeld bieten, in dem sie so wenig wie möglich psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Welche psychischen Belastungen am Arbeitsplatz gibt und wie du sie beurteilst, erfährst du hier.

Gefährdungsbeurteilung: Welche psychischen Belastungen am Arbeitsplatz solltest du kennen?

Die Gefahrenanalyse für psychischen Belastungen ermittelt systematisch die Risiken, die nach jüngsten Forschungsergebnissen besonders wirksam für psychische Erkrankungen sind. Dazu gehören die folgenden:

  • Ständige Überlastung: Stress ist im Grunde nichts Negatives. Wenn Mitarbeiter gesundheitlich und sicherheitsbezogen unter der Aufsicht stehen und ihrem Leistungsvermögen entsprechend gefordert werden, wirst du bemerken, dass ein gewisses Maß an Stress sogar vorteilhaft ist. Wenn die Angestellten jedoch ständig Stress erleben, der ihre Fähigkeiten übersteigt, wird dieser Stress negativ. Deshalb ist eine dauerhafte Arbeitsüberlastung einer der wichtigsten Faktoren für krankmachenden psychischen Stress.
  • Zwischenmenschliche Spannungen zwischen Mitarbeitern untereinander oder zwischen Management und Mitarbeitern können extrem stressig sein. Sie führen oft zu Burn-out. Psychologischer Stress in dieser Kategorie beinhaltet Mobbing am Arbeitsplatz, unfaire Beurteilungen durch Vorgesetzte oder einfach ein allgemein angespanntes und raues Arbeitsumfeld.
  • Zu viele oder zu wenige Aufgaben für Angestellte. Wenn Mitarbeiter Arbeiten verrichten, die deutlich unter ihrer Qualifikation oder außerhalb ihres Arbeitsbereichs liegen, kann dies zu psychischem Stress führen. So stellt sich bei der Einschätzung des Risikos von psychischem Stress die Frage, inwieweit die Mitarbeiter Tätigkeiten ausüben, die sie als natürlich empfinden und die in ihren Verantwortungsbereich fallen.
Infografik über welche psychischen Belastungen am Arbeitsplatz soll man kennen
Welche psychischen Belastungen am Arbeitsplatz solltest Du kennen?

Es gibt andere Arten von Stress, die mit psychischen Belastungen verbunden sind. Sie werden im Rahmen der Werkstedter-Gefährdungsbeurteilung systematisch überprüft. Diese Gefahrenanalyse kann auch in Form einer anonymen Mitarbeiterbefragung erfolgen. Auf diese Weise erhältst du aufschlussreiche Antworten für die Risikobewertung, inwieweit psychische Stressfaktoren für deine Mitarbeiter eine Rolle spielen.

Risikobewertung von psychischen Belastungen mit digitalen Lösungen

Es ist immer noch wahr, dass die Betroffenen nur ungern über mentalen Stress sprechen. In vielen Branchen und Berufen ist die Erwähnung von Geisteskrankheit oder Burn-out immer noch verpönt. Wenn Manager selbst das Risiko einer psychischen Belastung einschätzen, besteht immer die Gefahr, die Ergebnisse zu verfälschen. Wissen Manager wirklich, wie Stressfaktoren und zwischenmenschliche Beziehungen eine Quelle von Stress für Angestellte sind? Hier kommen digitale Werkzeuge ins Spiel. Ein anonymer Firmenfragebogen wird verwendet, um Informationen über psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu erhalten. Es geht nicht darum, diese Risiken auf die einzelnen Angestellten zu verteilen, sondern sich einen Überblick über die psychologischen Stressfaktoren im Allgemeinen zu verschaffen. Da diese Belastungen immer das gesamte Team, die Abteilung oder das Unternehmen als Ganzes betreffen, hilft es meist wenig, nur auf einzelne Mitarbeiter einzuwirken. Vielmehr ist es notwendig – vor allem bei sogenanntem ,,Stressumfeld“ – Maßnahmen zu ergreifen, die viele Menschen einbeziehen. Werkstedters online Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz bietet einen umfassenden Überblick. Der Einsatz digitaler Lösungen ermöglicht eine objektive Bewertung der mit psychischem Stress verbundenen Risiken.

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Bestelle jetzt eine Gefahrenanalyse und erfahre mit wenigen Klicks die Risiken in deinem Betrieb