Arbeitsschutzgesetz: Die Beurteilung der Gefährdungen am Arbeitsplatz ist obligatorisch

Arbeitsschutzgesetz: Die Beurteilung der Gefährdungen am Arbeitsplatz ist obligatorisch

Arbeitsschutzgesetz zeigt, dass die Beurteilung von Gefährdungen am Arbeitsplatz Pflicht ist
Nach dem Arbeitsschutzgesetz ist die Beurteilung von Gefährdungen am Arbeitsplatz Pflicht. (Bild ©Freepik.com)

Das Gesetz über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz verlangt eine Beurteilung von Gefährdungen am Arbeitsplatz. Gemäß des Arbeitsschutzgesetzes und des § 5 Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) bist du verpflichtet, die Gesundheitsrisiken für deine Mitarbeiter einzuschätzen. Du musst dann Maßnahmen identifizieren und umsetzen, um diese Risiken zu eliminieren oder zumindest zu reduzieren. Aber was genau verlangt das Arbeitsschutzgesetz für eine Gefährdungsbeurteilung? Dieser Artikel wird dir helfen, das herauszufinden.

Was ist eine Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz?

Es gibt keinen gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilungsmechanismus. Dies ist auch nicht in den Gesundheits- und Sicherheitsgesetzen vorgesehen. Bei der Vorbereitung einer Gefährdungsbeurteilung ist es jedoch sinnvoll, sich auf den von den Arbeitnehmerorganisationen vorgegebenen Rahmen zu beziehen. Einige Schlüsselpunkte sind:

  • Allgemeines Management von Gesundheits- und Sicherheitsfragen und interne Sensibilisierung der Arbeitgeber.
  • Die Existenz von korporativer medizinischer und sicherheitstechnischer Unterstützung.
  • Flucht- und Rettungspläne.
  • Feuer und elektrische Sicherheitsmaßnahmen.
  • Regelmäßige Umsetzung der Anweisungen der Mitarbeiter.
  • Bewertung bestimmter Arbeitsplätze im Hinblick auf Gefahren wie Stürze, Stolpern und Ausrutschen.
  • Sogenannte “besondere Gefahren”. (z.B. starke Hitze oder Kälte, Einwirkung von Strahlung oder starkem Licht).
  • Gefährliche Substanzen, die gesundheitsschädlich sind.
  • Gefahren, die von der Maschine ausgehen (z.B. Quetsch- oder Schnittverletzungen) und psychologische Gefährdungsbeurteilung.

Wenn du eine Gefährdungsbeurteilung gemäß den Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes durchführen willst, hast du eine komplexe Aufgabe vor dir. Eine Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz zu erstellen, ist mit einer digitalen Gefährdungsbeurteilung von Werkstedter besonders einfach. Du wirst Schritt für Schritt durch den Prozess geführt, damit du nichts verpasst.

Wie lange dauert es, die Beurteilung von Gefährdungen am Arbeitsplatz nach dem Arbeitsschutzgesetz zu erstellen?

Im Paragraf 5, Abschnitt 2 des Arbeitsschutzgesetzes sieht vor, dass der Arbeitgeber für jede Art von Arbeit eine Gefährdungsbeurteilung erstellen muss. Diese Anstrengung wird zu mehr Arbeit in der Firma führen. Zum Beispiel müssen, auch wenn du in derselben Firma arbeitest, zwei verschiedene Gefährdungsbeurteilungen für den Verkaufsassistenten und den Arbeitsplatz des Lagerhalters erstellt werden, auch wenn sie in derselben Firma arbeiten.

Das liegt daran, dass die Profile dieser beiden Aktivitäten sehr unterschiedlich sind. Wenn andererseits die Arbeitsbedingungen ähnlich sind, sollte für viele Tätigkeiten die gleiche Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden. Nutze deinen gesunden Menschenverstand, um festzustellen, ob die Aktivitäten vergleichbar sind – die digitale Beurteilung von Gefährdungen am Arbeitsplatz von Werkstedter führt dich Schritt für Schritt durch die verschiedenen Arbeitsbereiche und Aktivitäten auf deiner Seite.

  • Wenn du zum Beispiel eine Garage und ein Büro mit Außenbereich hast, kannst du die digitale Gefährdungsbeurteilung nutzen, um die Risiken für deine Angestellten an diesen drei verschiedenen Arbeitsplätzen zu analysieren.
  • Und wenn deine Mitarbeiter in einem Verkaufsbüro und einem entsprechenden Materiallager arbeiten, kannst du die unterschiedlichen Risiken an beiden Orten einschätzen.

Unsere Aufgabe besteht darin, dass die Arbeitgeber so schnell und einfach wie möglich eine Gefährdungsbeurteilung gemäß dem Arbeitsschutzgesetz über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz durchführen.

So erreicht die Gefährdungsbeurteilung Rechtssicherheit im Rahmen des Gesetzes über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz

Als Arbeitgeber reicht es nicht aus, die Risiken abzuschätzen. Nach dem Gesetz über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz bist du verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, die Verantwortlichen zu bestimmen und eine Frist für die Umsetzung zu setzen. Mit anderen Worten, die Beurteilung von Gefährdungen am Arbeitsplatz ist erst der Anfang, und da beginnt die Arbeit.

Die gute Nachricht ist, dass das Gesetz dich als Arbeitgeber nicht verpflichtet, alles sofort und einwandfrei umzusetzen, es sei denn, deine Angestellten sind gefährdet oder direkt schweren Verletzungen ausgesetzt.

Wenn die Berufsgenossenschaft bei einer Inspektion eine Beurteilung von Gefährdungen am Arbeitsplatz verlangt, ist es wichtig, dass du bereits einen Ausführungsplan hast. Diese Art von Umsetzungsplan bietet Rechtssicherheit bei der Gefährdungsbeurteilung gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz.

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