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Brandschutz

Brandschutz – Das sagt der Gesetzgeber:

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Handwerk ist Arbeit – eine Arbeit, die in den meisten Fällen auch mit dem Einsatz von Maschinen zu tun hat. In einem Umfeld, in dem nicht selten zum Beispiel Stäube oder brennbare Flüssigkeiten hinzukommen, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Brandes enorm. Technische Defekte, menschliches Versagen oder Naturereignisse wie Blitzschläge machen die Gefahr Feuerschäden für Ihr Unternehmen vollkommen unvorhersehbar. Bei gleichzeitig extrem hohem Schweregrad der entstehenden Schäden bedeutet ein Brand nicht selten die komplette Vernichtung der unternehmerischen Existenz.

Laut einer Auswertung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft entsteht jedes Jahr ein wirtschaftlicher Schaden von drei Milliarden Euro durch Brände. Jeder dritte Brand in der Industrie erzeugt Sachschäden von mehr als 500.000 Euro.

Bei Großschäden schaffen nur wenige Unternehmen den Weg zurück an Ihre Marktposition – denn auch, wenn die Versicherungshaftung greift, wandern Kunden in vielen Fällen zum Mitbewerber ab, solange ein Betrieb nicht geschäftsfähig ist.

Deshalb und natürlich auch wegen der hohen Gefahr für menschliches Leben regelt der Gesetzgeber sehr genau, verbindlich und unter Strafandrohung, welche Vorkehrungen zur Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung getroffen sein müssen. Selbstverständlich setzen diese Vorschriften aber nicht erst beim abwehrenden Brandschutz ein, sondern schon beim vorbeugenden oder präventiven Brandschutz.

Unsere Brandschutzexperten sind Ihre Fachkräfte, die für Sicherheit in allen Belangen des Brandschutzes sorgen. So halten Sie mit Ihrem Betrieb auch im Bereich der Feuersicherheit jeder Prüfung durch die eingesetzten Prüfstellen stand.

Gesetzliche Anforderung zum Brandschutz an den Arbeitgeber laut Arbeitssicherheitsgesetz

Hierfür sind die technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A2.2 "Maßnahmen gegen Brände" relevant. Diese Regeln geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse für das Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten wieder. Sie werden vom Ausschuss für Arbeitsstätten ermittelt und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

(1)

Laut dieser Regeln hat der Arbeitgeber eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen.

(2)

Wie viele Brandschutzhelfer notwendig sind, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Hierfür ist ein Anteil von fünf Prozent der Beschäftigten in der Regel ausreichend. Besteht eine erhöhte Brandgefährdung und gibt es vermehrt Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie große räumliche Ausdehnung der Arbeitsstätte, kann auch eine größere Anzahl von Brandschutzhelfern erforderlich sein.

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Bei der Anzahl der Brandschutzhelfer müssen auch Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter berücksichtigt werden.

(4)

Brandschutzhelfer sind fachkundig zu unterweisen. Zum Unterweisungsinhalt gehören neben den Grundzügen des vorbeugenden Brandschutzes Kenntnisse über die betriebliche Brandschutzorganisation die Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen, die Gefahren durch Brände sowie über das Verhalten im Brandfall.

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Zur fachkundigen Unterweisung zählen nicht zuletzt praktische Übungen im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen.

Darüber hinaus sind Arbeitgeber aufgefordert, Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen unter Beachtung der Herstellerangaben regelmäßig sachgerecht warten und auf ihre Funktionsfähigkeit prüfen zu lassen und diese Ergebnisse zu dokumentieren. Bestehen keine Mängel, muss dies durch Anbringen einer Plakette kenntlich zu machen. Gibt es jedoch Mängel zu beanstanden, hat der Arbeitgeber unverzüglich zu veranlassen, die Feuerlöscheinrichtung instand zu setzen oder auszutauschen.

Weitere Bestimmungen zum Umgang mit Feuerlöschern:

  • Zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit sind Feuerlöscher mindestens alle zwei Jahre durch einen Sachkundigen zu prüfen.
  • Bei starker Beanspruchung können kürzere Zeitabstände erforderlich sein.
  • Von der Prüfung der Funktionsfähigkeit durch den Sachkundigen nach Absatz 1 bleiben die zusätzlichen wiederkehrenden Prüfungen der Feuerlöscher nach der Betriebssicherheitsverordnung unberührt

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